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Pro Senectute Schweiz
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Informations- und Kommunikationstechnologien im Alter (IKT) im Alter

Die Bedeutung von eInclusion bei Pro Senectute

In der Schweiz ist die Nutzung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stark steigend. Während ein Teil der Bevölkerung die modernen IKT nutzt und von der Fülle von Informationen profitiert, hat ein anderer Teil keinen Zugang zu diesen Technologien oder weiss sie nicht zu nutzen. Zu Letzterem gehören neben Menschen mit Migrationshintergrund oder mit einer Behinderung auch Seniorinnen und Senioren.

 

Pro Senectute begrüsst die Initiative des BAKOM zur Schaffung des Netzwerkes „eInclusion / Digitale Integration Schweiz“, das u.a. die Zielsetzung verfolgt, den digitalen Graben für die Betroffenen zu schliessen.

 

Die Stiftung hat schon früh realisiert, dass der Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln für Senioren von grosser Bedeutung ist, dass aber viele Hindernisse die Nutzung erschweren oder verunmöglichen. Die ältere Bevölkerung ist somit teilweise von der Entwicklung ausgeschlossen.

 

Schon früh wurden Projekte realisiert, die etabliert sind; zwei Beispiele:

  • seit über 10 Jahren bietet Pro Senectute Angebote an, welche die IKT-Nutzung von älteren Menschen fördern soll. Darunter fallen auch die etablierten und gut besuchten Computerkurse.

  • seniorweb.ch (feierte 2007 sein 10-jähriges Jubiläum). Diese Website wurde damals unter Initiative von Pro Senectute, Migros Kulturprozent und EURAG Schweiz gegründet.

 

Integration der älteren Menschen in die Informationsgesellschaft

Das Kursangebot von Pro Senectute im Bereich IKT reicht heute nicht aus, um den digitalen Graben zu schliessen. Daher engagiert sich die Stiftung als aktives Mitglied und Vertreterin der älteren Menschen im Netzwerk «eInclusion / Digitale Integration Schweiz». Die aus Institutionen der öffentlichen Hand, Interessenorganisationen und Vertreter/innen aus der Wirtschaft bestehende Vereinigung verpflichtet sich, Projekte und Initiativen im Bereich der Integration aller Bevölkerungsgruppen in die Informationsgesellschaft zu lancieren.

 

Pro Senectute setzt mit dem Engagement folgende Ziele:

  • Schliessung des digitalen Grabens für die älteren Menschen.
  • Know How Aufbau und Transfer zwischen Partnerorganisationen und Nutzung von Synergien.
  • Realisierung von konkreten Projekten, die Hürden bei der Nutzung von IKT durch ältere Menschen abbauen helfen.
  • Länger leben mit IKT; Erarbeitung einer Strategie, wie älteren Menschen in der Schweiz zuhause mit technischen Hilfsmitteln der IKT Unterstützung geboten werden kann (Assisted Living).

 

Pro Senectute verfolgt verschiedene Projektskizzen. Diese stehen momentan mit diversen Partnern – u.a. dem BAKOM - zur Diskussion betreffend Finanzierung und Realisierung:

 

Netzwerk IKT im Alter: Bildung einer Interessensgruppe «IKT und Alter» die sich dem Thema annimmt und Projekte erarbeitet, mit denen die ältere Bevölkerung in die Informationsgesellschaft integriert werden kann.

 

Studie IKT im Alter: Realisierung einer wissenschaftlich fundierten Studie, welche die Bedürfnisse der älteren Menschen bezüglich der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien erfasst und die Wissenslücken zum Thema füllt.

 

Sich durch Telefonketten sicher fühlen: Eine Telefonkette ist ein einfaches und günstiges technisches Mittel, um im Leben von alleinstehenden Seniorinnen und Senioren einen Sicherheitsaspekt zu bieten. Die Gewissheit der Teilnehmer einer Telefonkette, täglich zu einer vereinbarten Zeit angerufen zu werden, bietet gerade alleinstehenden älteren Menschen ein grosses Gefühl von Sicherheit und hat sozialen Charakter.