Pro Senectute-Preis 2011: Vier Auszeichnungen für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich «Gerontologie» verliehen

Zum 18. Mal wurde der Pro Senectute-Preis für ausgezeichnete Abschlussarbeiten im Bereich «Gerontologie» verliehen. Der mit insgesamt CHF 7‘000.- dotierte Preis wird unter Mitbeteiligung des Kompetenzzentrums Gerontologie an der Berner Fachhochschule BFH ausgeschrieben und hat zum Ziel, die Auseinandersetzung mit Altersfragen an Ausbildungsstätten zu fördern und Studierende für die Altersthematik zu sensibilisieren. Die Jury beurteilte 33 Arbeiten von Studierenden an Fachhochschulen und Universitäten. Neben wissenschaftlichen Kriterien waren für die Bewertung der Arbeiten auch Aspekte wie Originalität der Fragestellung, Schwierigkeitsgrad, praktische Anwendbarkeit und theoretische Bedeutung für die Altersarbeit relevant.

 

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind:

 

1. Preis: Hanna Gröner und Claudia Wippl, Zürich und Buchs

Soll ich bleiben? – Soll ich gehen? Über die Motivation, im Pflegeberuf erwerbstätig zu sein bis zum beginnenden Rentenalter oder länger – oder sich frühzeitig pensionieren zu lassen. Masterarbeit in Gerontologie, Brückenmodul Schule für Angewandte Gerontologie, Zürich und Kompetenzzentrum für Gerontologie, BFH, Bern

 

2. Preis: Maya Schumacher, Boll

Non parlo il bernese – wo isch d‘s Problem? – Ein Dokumentarfilm liefert Erkenntnisse in der Debatte um Sprache und Integration. Bachelorarbeit, Fachhochschule für Soziale Arbeit, Bern

 

3. Preis ex aequo: Jessica Mauchle, Bern

Ein vergessenes Gesicht des Alter(n)s – Altersseelsorge im Kontext von Spitex. Eine qualitative Studie mit Spitex-Mitarbeitenden. Masterarbeit. Theologische Fakultät, Universität Luzern.

 

3. Preis ex aequo: Sandra Sermier, Bern

Belastungen, Ressourcen und Unterstützungsbedarf von Live-in-Hausangestellten in der Betreuung/Pflege zu Hause von älteren Menschen. Masterarbeit, Kompetenzzentrum für Gerontologie. Berner Fachhochschule.

 

Alle Arbeiten können bei der Bibliothek von Pro Senectute zur Ansicht bezogen werden: Bibliothek und Dokumentation, Tel. 044 283 89 81, E-Mail bibliothekanti spam bot@pro-senectuteanti spam bot.ch.