Milena Baisch: Anton taucht ab

Milena Baisch
Anton taucht ab
Illustriert von Elke Kusche.
Weinheim: Beltz&Gelberg 2010.
101 S., CHF 17.90
ISBN 978-3-407-79966-1

Zur Autorin

Milena Baisch ist 1976 in Bochum geboren und in Wuppertal aufgewachsen. Gemeinsam mit ihren Geschwistern tauchte sie in den Kinderbüchern ihrer Mutter Cris Baisch auf.

Seit 1995 schreibt sie selbst Kinderbücher, erst vor allem für Leseanfänger, später auch Bilderbücher und Vorlesebücher für kleinere Kinder.

Von 1998–2000 besuchte sie die Drehbuchakademie an der dffb (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin). Seitdem schreibt sie auch Drehbücher für Film und Fernsehen.

Milena Baisch lebt als freie Autorin in der Nähe von Berlin.

 

Weitere Informationen: Homepage Beltz-Verlag, Homepage der Autorin

Inhalt

In den Sommerferien mit den Grosseltern gelten für Anton andere Spielregeln als zuhause: Kein Computer weit und breit, dafür ein Campingplatz mit Wohnwagen, ein See und jede Menge planschender Kinder. Das geht nun gar nicht. Denn Anton ist eigentlich Starflashman. Jedenfalls in den Online-Games, die er so gerne spielt. Und in den Chats, seiner bevorzugten Art, Freundschaften zu pflegen. Doch im richtigen Leben sehen die Dinge ganz anders aus, da ist Anton ein Angsthase. Er behauptet zwar, es sei nicht Angst, die ihn davon abhält, wie alle anderen Kinder in den See zu springen. Es sei nur Ekel. Er zieht sich im Wohnwagen vor den Fernseher zurück und hofft, die Woche mit saftigen Verbrecherjagden und Massenkarambolagen durchzustehen. Für die Grosseltern dagegen ist es das normalste auf der Welt, dass Kinder miteinander spielen und sich begeistert in den See stürzen. Deshalb kommen sie nicht einmal auf die Idee, mit Starflashman zu diskutieren. Nach dem Frühstück geht’s zum See, punkt. Opa mit Angel, Oma mit Sonnenhut – und Anton mit schlechter Laune.

Die Grosseltern lotsen den Jungen geduldig und gelassen in die wirkliche Welt hinein. Sie schimpfen nicht, regen sich nicht auf, halten auch keine pädagogischen Predigten über Risiken und Nebenwirkungen des Medienkonsums. Sie lassen Anton in Ruhe und sind für ihn da. So kommt es schliesslich dazu, dass er Freundschaft mit einem Fisch und einem Mädchen schliesst und am Ende stundenlang unter Wasser verbringt. Die junge deutsche Autorin Milena Baisch erzählt die Geschichte aus Antons Sicht und findet einen frischen, frechen und doch hintersinnigen Ton für ihre Sommergeschichte.

 

Kommentare

Anzeige: 1 - 5 von 5.

Darija Slivar aus 8200 Schaffhausen

Donnerstag, 02.09.10 11:01

Ich fand das Buch toll es gefiel mir sehr!!
Es war auch lustig, dass der Fisch Pirahna alles gemacht hat was Anton gemacht hat.
Der Schluss des Buches war schön aber es gab auch Momente die nicht so spannend waren!
Aber das ist egal !!
Die Oma tat mir leid,als sie gedacht hat, dass Anton ertrunken ist.Die mitte war auch noch gut aber wie schon gesagt: es gab Momente, die nicht spannend waren.
Aber naja !
Jedes Buch ist anders
als das andere.
Es gibt Leute, die das Buch nicht gut fanden. Ich war zuerst eine von denen, aber als ich in der mitte war wurde alles anders!!!

Leandro Ubertini aus Schaffhausen

leandro.ubertinianti spam bot@gmx.ch

Donnerstag, 02.09.10 10:58

Ich hab das Buch gerne gelesen. Es war mal eine abwechslung, denn viele Bücher die ich gelesen habe, haben über Mädchen gehandelt. Es hat alles was so bei einer Jungengeschichte drin ist. Ich denke dieses Buch wird es weit schaffen bei dem Prichonus.

Lisa Angst aus Schaffhausen

Donnerstag, 02.09.10 10:52

Ich fand es nicht schlecht, aber manchmal war es ein bisschen langweilig,es hatte aber auch witzige Stellen wie zum Beispiel Prügelei oder wie der Fisch hiess.Anton ist einbisschen ein Feigling.Ich finde dieses Buch ist eher nichts für die ältere Generation

stefanie riedle aus schaffhausen

Donnerstag, 02.09.10 10:49

das buch war gut aber ein bisschen doof für die senioren.es war gut einmal ein buch zu lesen in einer neuen sprachedie eher die jüngeren sprechen.das buch war ziemlich wer will an heissen tagen nicht baden gehen?

simon müller aus schaffhausen

Donnerstag, 02.09.10 10:44

Das Buch war eigentlich noch spannend,nur am Anfang muste ich mich ein bisschen durchbeissen .
Ich würde es an 4. Klässler weiterempfehlen!!!