Pro-Senectute 
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Maggie Schneider: Opa Meume und ich
Maggie Schneider
Opa Meume und ich
Mit Bildern von Jacky Gleich.
Berlin: Tulipan 2008.
68 S., CHF 24.90
ISBN 978-3-939944-16-4
Zur Autorin
Maggie Schneider ist der Künstlername von Verlegerin Mascha Schwarz. Sie wurde 1965 geboren, studierte Fotografie an der Fotoakademie in München und arbeitete danach als freie Fotografin, Regisseurin und Autorin für Film- und Fernsehproduktionen. Im Sommer 2006 gründete sie gemeinsam mit Sascha Nicoletta Simon den Tulipan Verlag. Sie lebt mit ihrer Familie in München. Opa Meume und ich ist ihr erster Roman.
Quelle:
Tulipan-Verlag
Zur Illustratorin
Jacky Gleich, 1964 in Darmstadt geboren, wuchs mit zwei Geschwistern in der Nähe von Berlin auf und studierte Animation an der Filmhochschule Babelsberg. Sie hat über 30 Bücher für Kinder und Erwachsene illustriert und dafür zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis 1998. Jacky Gleich lebt mit ihrer großen Familie in Thüringen.
Quelle:
perlentaucher.de
Inhalt
Emma ist neun Jahre alt und ihre Eltern arbeiten viel. Daher geht Emma dienstags und donnerstags zu Opa und Oma Meume, die wie Grosseltern sind und im Stock über ihr wohnen. Opa und Oma Meume sind schon vierundsechzig Jahre miteinander verheiratet und tanzen noch immer Walzer zusammen. Doch eines Tages öffnet Opa Meume Emma tränenüberströmt die Tür. Oma Meume liegt reglos auf dem Sofa. „Sie ist eingeschlafen und einfach nicht mehr aufgewacht“, sagt Opa Meume. Danach ist nichts mehr, wie es war. Opa Meume sieht grau aus, als ob sein Leben alle Farbe verloren hätte. Emma versucht ihn aufzumuntern und kümmert sich um ihn: sie räumt auf, spült Geschirr, sorgt für frische Luft und verwöhnt ihn mit kleinen Geschenken. Sogar ein gemeinsames Weihnachtsfest setzt sie bei den Eltern durch. Aber wie kann Emma sicherstellen, dass Opa Meume über die Runden kommt, wenn sie mit den Eltern in den Ferien ist? Vom Hotel am Strand aus telefoniert Emma nach Deutschland und erfährt, dass Opa im Krankenhaus liegt. Schrecklich hilflos fühlt sie sich. Als sie zurückkommt und Opa Meume im Krankenhaus besucht, ist er geschrumpft. Die Freundschaft zwischen Emma und Opa Meume endet mit dem Tod des alten Mannes. Aber Emma weiss, dass damit Opa Meumes grösster Wunsch in Erfüllung gegangen ist.
Zusammen mit Jacky Gleichs ausdrucksvollen Bildern ist „Opa Meume und ich“ ein anrührendes Buch, das trotz des ernsten Themas heiter stimmt.
Kommentare
Anzeige: 1 - 5 von 12.Lukas Müller
Montag, 02.11.09 09:44
Vieles ist ganz toll geschrieben und gezeichnet:
- Das Verhältnis zwischen Emma und den Meumes ist sehr herzlich und natürlich beschrieben.
- Die Konflikte der Mitwelt auf diese Beziehung ist realistisch.
Als störend empfand ich:
- Emma fragt Freunde, ob sie mitmachen wollen. Sie strecken die Hand auf.
- Die 3 Freunde wurden von den Eltern ausgebootet. Nachher hört man nix mehr von ihnen.
- Strandbekanntschaften bleiben sehr oberflächlich (mit Nils Muscheln sammeln, mit xy im Flugzeug Schleckereien vom Exvater in Spanien tauschen - neue Freundschaft zu Hause)
Seraina Letta aus Schaffhausen
Montag, 21.09.09 14:53
Der Anfang der Geschichte war ein wenig langweilig. Aber später fröhlich. Als Oma Meume starb ging es ein wenig traurig weiter. Im grossen und ganzen gefiel mir die Geschichte gut! Besonders gefallen hat mir:Alls Emma,Nils und einpaar andere die Ziken ärgerten.Für eine Leseratte wie ich könnte das Buch länger sein!
Jelena Krizic aus Schaffhausen
Montag, 21.09.09 14:46
Der Anfang der Geschichte war sehr traurig, weil die Oma gestorben war. Besonders gefallen hat mir, dass es ein Buch ist, das mit alten Personen zu tun hat. Es ist eine Geschichte, die auch ältere Personen lesen können. Ich fand es sehr gut, dass man aus dieser Geschichte etwas lernen kann. Zum Beispiel, dass es wichtig ist älteren Personen zu helfen, vorallem denen die alleine leben, wie zum Beispiel Opa Meume.
Weniger gut fand ich, dass es zu viele Bilder gab. Es war sehr schade, dass es kein Happy End gab, denn die ganze Geschichte war traurig. Am Anfang starb die Oma und am Schluss der Opa. das war keine sehr gute Idee Frau Schneider. Aber sonst fand ich die Geschichte ganz gut.
Noch etwas an das Team der Pro Senectute: Ich finde das Projekt sehr gut.
Tosca Pecorino
Montag, 21.09.09 14:33
Der Anfang der Geschichte war ein bisschen traurig aber auch lustig. Besonders gefiel mir Emma und ihre Freundin Hannah und diese Pops. Weniger gut ist, dass die Eltern von Emma fast nie zuhause sind.Ich würde das Buch weiterempfelen für vierte und fünfte Klasse.
Nadine Engeler aus Schaffhausen
Montag, 21.09.09 14:30
Der Anfang der Geschichte war nicht so spannend, doch gegen den Schluss wurde es noch angespannt. Besonders gefallen hat mir am meisten Hannah (mit H am Schluss) im Flugzeug mit den Pops . Weniger gut war: es hatte zu grosse Bilder. Das Buch würde ich für 9-12 jährige empfehlen.
