Lola auf der Erbse

Berlin: Tulipan-Verlag 2008.

195 S.
ISBN 978-3-939944-10-2

Zur Autorin

Annette Mierswa stammt aus Mannheim, Jahrgang 1969, und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg. Sie hat als Journalistin, Kameraassistentin und Dramaturgin gearbeitet. „Lola auf der Erbse“ ist ihr erster Roman.

Zur Illustratorin

Stefanie Harjes, geboren 1967 in Bremen, studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg Illustration und Malerei. Sie arbeitet als freischaffende Illustratorin vor allem für Buch- und Zeitschriftenverlage und hat zahlreiche Auszeichnungen und Preise für ihre Arbeiten erhalten.

Quelle: Tulipan-Verlag

Inhalt

Lola ist acht, bald neun und sehr klein für ihr Alter. Sie lebt mit ihrer Mutter auf der „Erbse“, einem Hausboot. Da wohnte auch ihr Papa, bis er eines Morgens einfach weg war. Das war vor vier Jahren. Alles, was Lola beschäftigt, bespricht sie im Geist mit ihrem Vater und mit dem alten Solmsen, der den ganzen Tag vor seiner Hütte sitzt und darauf hofft, dass sein Fischkutter „Flussperle“, der in einem Sturm kenterte, wieder auftaucht. Als Lolas Mutter ihr eines Tages ihren neuen Freund Kurt vorstellt, setzt Lola alle Hebel in Gang, um dieser Beziehung ein rasches Ende zu bereiten. Jetzt endlich erzählt ihr die Mutter die wahre Geschichte über das Verschwinden ihres Vaters. Aber Lola lässt sich so nicht aus ihrem Kokon aus Wut und Verzweiflung locken, auch nicht durch die wunderschöne Muschel, die ihr Kurt schenkt. Es sind Solmsens Geschichten, etwa diejenige über König Rauschilus und die Meerschnecken, und die Freundschaft mit Rêbin, der illegal in Deutschland lebt und unter einem anderem Namen in ihre Klasse geht, die Lola schliesslich helfen zu akzeptieren, dass ihr Vater die Familie verlassen hat. Ein äusserst stimmiges Buch über die Sehnsucht nach dem abwesenden Vater und die heilende Wirkung, die Geschichten zufallen kann.