Pro-Senectute 
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Beate Dölling: Kaninchen bringen Glück
Mit Bildern von Claudia Weikert.
Weinheim / Basel: Beltz & Gelberg, Gullivers Tb. 2006
191 S.
ISBN 978-3-407-78966-1
Ausgezeichnet mit dem Prix Chronos 2007
Diese Geschichte vermochte mit der heiteren Schatzsuche und dem unaufgeregten, humorvollen Umgang mit alltäglichen Problemen zu überzeugen. In unserer Publikumsjury entschieden sich Jung und Alt gleichermassen für «Kaninchen bringen Glück». Von 496 Leserinnen und Lesern gab fast die Hälfte ihre Stimme diesem Buch.
Zur Autorin
Beate Dölling wurde 1961 in Osnabrück geboren. Seit 1988 arbeitet sie beim RIAS-Berlin bzw. für das DeutschlandRadio, wo sie Features, Beiträge und Collagen erstellt. Sie schreibt für den Kinderfunk, aber auch für Literatur-, Kultur- und Musikredaktionen. Neben dem Funk arbeitet sie frei für verschiedene Zeitschriften, Kindermagazine und Tageszeitungen. Doch Beate Dölling wollte nicht nur journalistisch arbeiten, sondern auch ihr schriftstellerisches Talent entfalten. Nachdem sie einige Kinderkurzgeschichten unter anderem für die Berliner Zeitung veröffentlicht hatte, debütierte sie 1998 mit ihrem ersten Kinderroman. 2005 erschien «Kaninchen bringen Glück». Beate Dölling gibt ihre schriftstellerischen Fähigkeiten auch gerne weiter, unter anderem als Leiterin diverser Schreibwerkstätten an Grundschulen und Gymnasien.
Heute wohnt sie mit ihrer Familie in Brandenburg.
Weitere Informationen:
www.beatedoelling.com
Inhalt
„Was willst du vier Wochen bei einer nörgeligen alten Frau?“, fragt die Mutter. Aber Karla will nicht zu den Cousins, die immer nur hinter dem Computer sitzen, und ihr Vater hat eine neue Freundin, von der Karla nichts wissen will. Während die Mutter auf Tournee nach Italien geht, will Karla zur Oma aufs Land. Karla findet Oma nicht nörgelig. Oma schenkt ihr bestimmt ein Kaninchen, und ausserdem liegt in ihrem Garten ein Schatz begraben – sagt Oma jedenfalls. Ein Kriegstrauma sei das, sagt die Mutter. Aber Karla und Oma verstehen sich gut, auch wenn Oma manchmal ganz schön durcheinander ist, ein Katzenfell und vier Unterhemden gegen das Rheuma trägt, nichts wegwerfen kann und auf der Suche nach dem Schatz schon den halben Garten umgebuddelt hat. Zu dumm, dass sie sich nicht mehr erinnert.
Wie Karla Omas Gedächtnis auf die Sprünge hilft und sie den Schatz schliesslich finden, wie Karla Marita, die neue Freundin des Vaters, kennen lernt – ihre Zähne stehen ein wenig vor, wie bei Otto, dem Kaninchen – und wie die Mutter und Marita Freundinnen werden, erzählt dieses vergnügliche Buch, das ein schönes Portrait einer alten Frau der Kriegsgeneration zeichnet.
