Polly Horvath: Der Blaubeersommer

Aus dem Englischen von Christiane Buchner.

Berlin: Bloomsbury-Verlag 2005.

267 S.

ISBN: 978-3-8270-5016-2

Zur Autorin

Polly Horvath schreibt schon Bücher seit sie acht Jahre alt war. Das Schreiben ist deshalb immer ein Teil ihres Lebens, sei es neben der Schule, neben dem Studium, als Ausgleich bei diversen Temporärjobs oder als Herausforderung bei der Erziehung ihrer Kinder. Heute kann sie sich voll und ganz auf die Tätigkeit als Autorin konzentrieren.

Horvath ist in Kalamazoo, Michigan, aufgewachsen, besuchte das College in Toronto und lebte in New York and Montreal. Mit ihren Töchtern, ihrem Mann und den Haustieren hat sie auf Vancouver Island in Kanada einen Ort zum Leben und Schreiben gefunden.

«The Canning Season», wie dieses Buch in der Originalsprache heisst, wurde in den USA und in Kanada mit zahlreichen Preisen bedacht.

 

Weitere Informationen: www.pollyhorvath.com (Englisch)

Inhalt

Die 91-jährigen Zwillingsschwestern Penpen und Tilly leben ein äusserst autonomes Leben weit ab von der Zivilisation in einem alten Haus an der Küste von Maine. Als sie mit Ratsche, der Tochter einer entfernten Verwandten aus New York einen Gast für die Sommerferien erhalten, sind sie gefordert. Ratsche hat zu Hause keine Liebe erfahren und muss sich erst an die Fürsorge und Zuwendung, die sie von den alten Frauen erhält, gewöhnen.

Mit Harper stösst im Verlauf des Sommers ein zweites „schwieriges“ Mädchen zu ihnen. Die beiden Jugendlichen übernehmen immer mehr Verantwortung in diesem Haushalt fernab von allen Konventionen. Als Tilly am Ende des Sommers just während der Blaubeerernte stirbt, ist es für Ratsche und Harper klar, dass sie bei Penpen bleiben werden.

Polly Horvath erzählt die komische und gleichzeitig traurige Geschichte einer Freundschaft über die Generationen hinweg. „Blaubeersommer“ ist ein Buch voller Liebe zum Leben und zur Natur. Und dass der Tod selbstverständlich dazugehört, macht es umso lesenswerter.